Vorsicht: Eichenprozessionsspinner im Gemeindegebiet
Der Revierförster im Staatswaldrevier Rottenburg hat mitgeteilt, dass ein Vorkommen des Eichenprozessionsspinners im Gemeindegebiet entdeckt wurde. Der Befall betrifft rund ein Dutzend Eichen im Staatswald auf beiden Seiten der Staatsstraße St 2143 und des straßenbegleitenden Radweges zwischen Hohenthann und Türkenfeld (siehe rote Markierung auf angefügter Karte). Die Gespinstnester befinden sich sowohl im unteren Stammbereich als auch vermehrt in den Baumkronen.
Die Brennhaare der Raupen des Eichenprozessionsspinners (= eine an Eichen lebende Falterart), die in den Gespinstnestern kleben, können bei Menschen zu Reizungen der Haut, der Augen und der Atemwege führen. Dies gilt v.a. bei direktem Kontakt mit den Nestern oder bei einem längeren Aufenthalt in unmittelbarer Nähe der befallenen Eichen.
Sicherheitshalber wurden entlang des Radweges Hinweisschilder angebracht. Diese informieren Waldbesucher und Radfahrer über den Eichenprozessionsspinner und warnen vor dem Anfassen der Nester und dem Verweilen im direkten Umfeld der betroffenen Eichen. Die Gespinstnester verfallen i.d.R. nach 2-3 Jahren.
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